Maske
Man kann mit der richtigen Schminktechnik durchaus ein junges Mädchen zur alten Frau machen. Oder einen sympathischen Mitspieler zum diabolischen Bösewicht. Bei der Maske ist Kreativität gefragt.


Nach mehreren Behelfsstationen hat die Maskenbildnerei seit einigen Jahren im umgebauten Gewölbekeller des Vereinsheims ein festes Domizil. Vier Schminkplätze stehen zur Verfügung. Meist arbeiten drei Personen gleichzeitig an den Theatergesichtern.

Silvia Birn, seit Jahren verantwortlich für die Maske, berichtet über ein wichtiges Theatermetier bei den Freilichtspielen:
„Nach Typisierung der Darsteller durch den Regisseur(in) und nach Rücksprache mit der Kostümbildnerin, beginnt die Arbeit der „Maske“ - zunächst mit der Inventur. Was können wir aus dem Bestand verwenden? Welche Materialien müssen besorgt werden?

Das Schminkteam muss für jedes Wetter und für alle Hauttypen gerüstet sein: für nasse und trockene, für kalte und heiße Tage, für Empfindliche und Hyperempfindliche, für Leute, denen es nicht schnell genug geht und für solche, denen alles zuviel erscheint, für „schnell Zerfließende“ und so weiter und so fort. Alles kein Problem! Mit professioneller Theaterschminke, Phantasie, Geschick und Geduld, lassen sich auch schwierige „Fälle“ lösen. Je nach Anzahl der Rollen, müssen pro Saison bis zu 1400 Gesichter geschminkt werden. Dazu braucht das Team, inklusive Schminkproben, 252 Stunden.“


Verantwortlich für die Maske :: Die „Chefin“ Silvia Birn schminkt das Glasmännlein (Natascha Austel)Besprechung :: Silvia Birn erklärt Sabrina Roth, wie der Holländermichel auf "fies" getrimmt wirdZur Maske gehören auch Perücken :: Dorothee Fischer macht Corina Apfelbach die Perücke fest.Gelb :: Aus Peter Zeh macht die Maske den Neid in „Der Bauer als Millionär“