Montag, 27. Mai 2013
Die Spannung steigt
Vier Wochen vor der Premiere des aufwändigen Singspiels "Im weißen Rössl" steigt die Spannung bei den Freilichtspielen Neuenstadt.0

Überall herrscht nun hektisches Treiben: Die Bauarbeiter im Auftrag der Stadt haben bis zur letzten Minute gearbeitet, um die mittlere Ebene des Parkhauses rechtzeitig zum Stadtfest am vergangenen Wochenende fertigstellen zu können. Und das ist gelungen, wie Bürgermeister Norbert Heuser erleichtert feststellt. "Ich hab's getestet", ergänzt er stolz, "vom Parkhaus bis zum Lindenplatz habe ich gemütlich zu Fuß keine anderthalb Minuten gebraucht.". Der Weg zu den Freilichtspielen ist sogar noch etwas kürzer und alle Wege sind barrierefrei zu bewältigen. In den Ebenen E1 und E2, also der mittleren und oberen Ebene können Besucher der Stadt und das Publikum der Freilichtspiele zukünftig kostenlos parken. Die mittlere Ebene ist bereits jetzt freigegeben. Die Zufahrten hierzu befinden sich in der Lindenstraße.
Die Ebene E0 mit ebenerdiger Zufahrt vom neuen Kreisel an der Landesstraße L1088 (Umgehungsstraße) ist den Kunden der beiden neuen Einkaufsmärkte vorbehalten.

Im Schlossgraben sind die Bühnenbauer derweil dabei die letzten Bretter zu sägen und die letzten Schrauben einzudrehen. "Jetzt muss hauptsächlich gemalt werden", erklärt Bühnenbildnerin Brigitte Klein-Wallner. Die Bauten sind weitgehend fertig gestellt, jetzt kommt es auf die Details und das Gesamtbild an. Stück für Stück entstehen wunderschöne Gebirgskulissen, Mauern und Almlandschaften. Auch das Hotel "zum weißen Rössl" verändert immer mehr sein Gesicht, wenn die rötliche Grundierung mit den endgültigen Farben übermalt wird. Dieses Jahr sind extrem viele junge Helferinnen und Helfer von der Malerei ganz gefessselt und schwingen begeistert die Pinsel.

Etwas Nervosität spürt man gelegentlich bei den Proben. Der Text sitzt schon eine gefühlte Ewigkeit, die Rollen haben ihr Charakterprofil, die Gesangsstücke sitzen und die Choreografien klappen. Und dennoch sind da plötzlich Türen eingebaut, wo bisher nur Löcher waren, muss man über einen Steg gehen, statt um den Wolfgangsee herum und sich mit weiteren Dingen arrangieren, die vorher noch nicht fertig waren. Da kann man dann doch schon mal nervös werden. Und - nicht zuletzt - ist diese Spielzeit ja auch etwas ganz besonderes. Das spürt jeder Mitwirkende bis in die letzte Faser und man kann es am besten so zusammen fassen: Die Spannung steigt!

(Text und Fotos: Peter Zeh)



Fotos zu „Die Spannung steigt“

Kostenlos Parken :: Die Zufahrt zur mittleren Ebene des neuen Parkhauses in der Lindenstraße ist ab sofort freigegebenParkhausanbindung :: Der Steg führt nmittelbar zur Lindenanlage, den Freilichtspielen und in die InnenstadtCheftechniker Nick Sonnenberg richtet die Scheinwerfer einDie Bühnenmaler haben nun viel zu tunEin Teil der Gebirgslandschaft


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