03. Juni – 17. Juli 1994
Pension Schöller
Eine skurrile Situationskomödie um einen Menschen, der etwas ausgefallenes erleben möchte und dabei die Dinge etwas überinterpretiert.0

Der reiche Pensionär Klapproth hat ständig skurrile Einfälle. Seinen Stammtischbrüdern möchte er mit einem Besuch in einer Irrenanstalt imponieren. Man führt die Besucher stattdessen aber in die Pension Schöller, ein Domizil von verschrobenen (aber sonst völlig normalen) Künstlern und Stadtneurotikern. Klapproth hält die Gäste aufgrund ihrer Eigenarten für verrückt und genießt seinen Aufenthalt in vollen Zügen. Als jedoch später einer nach dem anderen in seinem privaten Heim auftauscht gerät er in Panik...

Karl-Heinz Hoffmann spielt den erlebnishungrigen Pensionär Klapproth, der ehemalige Musikdirektor Schöller ist Ludwig Hintermeier. Michael Krämer spielt einen verhinderten Schauspieler mit Sprachfehler, der statt „l“ immer ein „n“ sagt. „Die ninden Nüfte sind erwacht“, jubelt er euphorisch, und das Publikum krümmt sich vor Lachen.


Weitere Informationen

Von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby
Bearbeitung und Regie: Hajo Baumgärtner

Besucheranzahl: 18.781
Vorstellungen: 23

Freitag, Samstag und Sonntag 20:30 Uhr
Am Sonntag, 5. Juni nur 16:00 Uhr

Randnotizen
Es werden 4000 Fragebögen unter den Zuschauern verteilt. Eintausend kommen ausgefüllt zurück. Gefragt wird nach Wunschstücken, nach Anregungen und Kritik. Ergebnis: Neuenstadt hat ein durchweg zufriedenes Publikum. Das Einzugsgebiet geht weit über die Grenzen des Landkreises hinaus. Die Bandbreite der Wunschstücke reicht vom schwäbischen Schwank bis zur klassischen Komödie. Einziger Kritikpunkt: man sitzt so schlecht, und die Bewirtung könnte umfangreicher sein.


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