07. Juni – 27. Juli 1969
Wilhelm Tell
Der "Tell" ist Schillers letztes Werk (1803/1804) und wurde ursprünglich für die Innenraumbühne verfasst.0

Das große klassische Freiheitsdrama hat Paul Wanner nach eigenen Angaben bei der Neuenstädter Aufführung von „Stuck und Girlanden“ befreit. Die Freilichtbühne mit ihrem einheitlichen Schauplatz habe ihm die Möglichkeit eröffnet „die Handlung in äußerster Konzentrierung ablaufen zu lassen“.

Karl Rupp ist Wilhelm Tell, den Reichsvogt Geßler spielt Günther Schmidt. Insgesamt sind rund sechzig Darsteller auf der Bühne.

Die Presse schreibt: „Die Neuenstädter haben sich mit diesem Tell einen Rang in der Oberstufe erspielt.“

Regisseur Paul Wanner (1895 – 1990)
Geboren in Schwäbisch Hall, Studium in Tübingen und Wien (Germanistik, Französisch und Geschichte), Verfasser von Theaterstücken, Erzählungen und Essays, Landespreisträger für Volkstheaterstücke.
Zum ersten Mal führt der Autor zahlreicher Theaterstücke selbst Regie in Neuenstadt. Das ist der Beginn einer viele Jahre währenden Verbundenheit.


Weitere Informationen

Schauspiel von Friedrich Schiller
Bearbeitung und Regie: Paul Wanner

Besucheranzahl: 11.200
Vorstellungen: 16

Samstag und Sonntag 20:00 Uhr

Randnotizen
Es gibt Schülervorstellungen mit Gruppen aus Lauffen, Kupferzell, Winnenden, Ludwigsburg und Stuttgart.
Im Programmheft werden erstmals die Maskenbildner erwähnt. Im Gegensatz zu heute sind damals nur Männer am Werk (Ernst Rechner, Werner Hemberger, Reinhold Knödler).




Bisher keine Kommentare

Bisher wurden hierzu keine Kommentare geschrieben.
Ihrer könnte der Erste sein …

Ihr Kommentar bitte


Datenschutz:

Bitte nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis. Mit Absenden des Formulars willigen Sie in die dort beschriebene Datenverarbeitung ein.